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Natur

Der Bärwalder See und das Lausitzer Seenland

Wo bis vor kurzem Braunkohle abgebaut wurde, liegt heute Wasser. Sehr viel Wasser.

Weißwasser entdecken

Der Bärwalder See bei Uhyst
Der Bärwalder See bei Uhyst Foto: SchiDD, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons, verkleinert und in WebP umgerechnet

Es gibt wenige Landschaften in Deutschland, die sich in einer einzigen Generation so verändert haben wie diese. Wo bis in die neunziger Jahre Bagger standen, liegen heute Seen. Das Lausitzer Seenland ist die größte künstlich entstandene Seenlandschaft Europas, und sie ist immer noch nicht fertig.

Der Bärwalder See

Der Bärwalder See ist der nächstgelegene und einer der größten Seen Sachsens. Aus dem Tagebau Bärwalde geflutet, heute ein Naherholungsgebiet mit Stränden, Bootsliegeplätzen und Flächen zum Surfen und Segeln. Der Wind steht auf diesem See oft günstig, was ihn bei Seglern beliebt macht.

Von Weißwasser sind es rund fünfundzwanzig Kilometer, mit dem Auto etwa eine halbe Stunde. An heißen Sommerwochenenden ist es voll, unter der Woche hat man ganze Uferabschnitte für sich.

Was noch dazugehört

Zum Seenland gehören auch der Senftenberger See, der Geierswalder See und der Partwitzer See, viele davon durch schiffbare Kanäle verbunden. Wer mag, radelt die Seen ab, die Wege sind gut ausgebaut und meist flach.

Zwei Hinweise

Baden Sie nur an ausgewiesenen Stellen. Nicht jeder See in dieser Region ist freigegeben, manche Ufer sind bergbaubedingt gesperrt, weil der Untergrund nachrutschen kann. Diese Sperrungen sind kein Formalismus.

Und nehmen Sie Schatten mit. Die Ufer sind jung, die Bäume entsprechend klein.

Öffnungszeiten, Preise und Fahrpläne ändern sich. Sehen Sie vor dem Besuch bitte beim jeweiligen Anbieter nach. Stand dieses Beitrags: 8. September 2026.